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Ein Kompass liegt auf der Wiese

Offizieller Studienführer für Deutschland

Auf einem Schreibtisch liegen Handy, Tablet, Laptop und Notizen.
Viele Wege, ein Ziel: Wer Kaufmann oder Kauffrau werden möchte kann eine Ausbildung, ein Studium oder Sonderformen wie spezielle Abiturient(inn)enausbildungen wählen. Foto: Vanessa Mund

Ausbildungswege und Studiengänge Kaufmann oder Kauffrau werden

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„Kaufmännische Berufe haben ein gutes Image und bieten später eine breite Palette an Einsatzbereichen und Branchen. Ob Automobilhersteller, Lebensmittelfirma oder Start-up, überall werden Kaufleute gebraucht“, sagt Michael Hümmer, Berater für akademische Berufe bei der Arbeitsagentur in Erlangen. Unter den zehn meist gewählten Ausbildungen kommen sieben aus dem kaufmännischen Bereich, wie aus dem Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2016 des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) hervor geht. Den Spitzenplatz im Ranking belegten im Jahr 2016 die Industriekaufleute.

Auch Maximilian Steigenberger hat sich nach seinem Abitur für diese Ausbildung entschieden. „Ich war auf einem Technischen Gymnasium und wollte danach ursprünglich studieren, aber eben auch schnell eigenes Geld verdienen“, erinnert sich der 20-Jährige. Nach einigen Orientierungstests wusste er, dass eine Ausbildung für ihn ist das Richtige ist: „Handwerkliches Arbeiten liegt mir nicht so sehr, deshalb habe ich nach einem kaufmännischen Beruf mit offenem Profil gesucht, weil man damit später in viele Richtungen gehen kann.“

Vom Einkauf bis zum Marketing

Foto von Maximilian Steigenberger.

Maximilian Steigenberger

Foto: Privat

Industriekaufleute werden als Allrounder ausgebildet, um in Unternehmen verschiedenste betriebliche Prozesse steuern zu können. Im Ausbildungsbetrieb lernen die Azubis die Arbeitspraxis vieler Bereiche kennen, wie Einkauf und Verkauf, Material- und Lagerwirtschaft, Rechnungs- oder Personalwesen, aber auch Marketing.

Maximilian Steigenberger ist derzeit im ersten Ausbildungsjahr und arbeitet beim Maschinenbauunternehmen Grunwald, einem mittelständischen Betrieb, der Abfüll-, Dosier- und Verpackungsanlagen herstellt. „Im Moment werde ich in der Arbeitsvorbereitung eingesetzt und kontrolliere unter anderem die Stücklisten, die von den Kollegen aus der Konstruktionsabteilung kommen. Ich prüfe zum Beispiel, ob für eine geplante Abfüllmaschine alle Fertigungsteile vorrätig sind oder ob Teile neu bestellt werden müssen. Dann hole ich verschiedene Angebote ein und übernehme auch die Bestellung“, sagt der 20-Jährige. Sein Grundlagenwissen eignet er sich an ein bis zwei Tagen in der Woche in einem Beruflichen Schulzentrum an.

Große Auswahl an Ausbildungsberufen

Foto von Michael Hümmer.

Michael Hümmer, Berater für akademische Berufe bei der Arbeitsagentur in Erlangen

Foto: Privat

Abiturient(inn)en können zwischen rund 50 kaufmännischen Ausbildungsberufen wählen. „Zum einen gibt es die klassischen Ausbildungen für die Industrie, fürs Büromanagement oder für das Bankgewerbe. Außerdem werden Kaufleute schwerpunktmäßig für den Einzel-, Groß- und Außenhandel ausgebildet“, erklärt Michael Hümmer und ergänzt: „Im Laufe der Zeit kamen immer mehr branchenorientierte Ausbildungen dazu, beispielsweise für Kaufleute, die auf Spedition und Logistikdienstleistungen, auf IT-Systeme oder Personaldienstleistungen spezialisiert sind.“ Deshalb ist auch der Unterricht in den Berufsschulen stark an die Praxisanforderungen der Branchen angepasst. „Kenntnisse über Programmiersprachen brauchen eben hauptsächlich die IT-Kaufleute“, erklärt er.

Unabhängig davon, für welchen der Ausbildungsberufe man sich entscheidet, angehende Kaufleute erwerben stets die kaufmännischen Grundkenntnisse. Dazu gehört zum Beispiel im Bereich Rechnungswesen einen Finanzbedarf zu ermitteln oder Kostenrechnungen durchzuführen. Neben einer normalen Ausbildung gibt es für Abiturient(inn)en in größeren Unternehmen auch die Möglichkeit, eine Sonderausbildung zu machen. „Dabei erlernt man einen Ausbildungsberuf, zum Beispiel Einzelhandelskaufmann, und geht anschließend nahtlos in eine Aufstiegsqualifizierung zum Handelsfachwirt über. Man überspringt sozusagen die Berufserfahrung, die üblicherweise bei einer Aufstiegsqualifizierung vorausgesetzt wird“, erklärt Michael Hümmer (siehe Reportage „Drei Abschlüsse in drei Jahren“).

Auch Wirtschaftswissenschaften hoch im Kurs

Foto von Anne Quilisch.

Anne Quilisch, Studienberaterin an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin

Foto: Privat

Wer lieber studieren möchte, kann einen der vielen wirtschaftswissenschaftlichen Studiengänge wählen. Wie die Hochschulstatistik des Statistischen Bundesamtes zeigt, entscheiden sich dabei die meisten Studierenden für ein BWL-Studium. Seit Jahren ist es auf dem ersten Platz unter den meist gewählten Studiengängen. Neben den Klassikern wie Betriebs- oder Volkswirtschaftslehre gibt es auch eine ganze Reihe sogenannter „Bindestrich-Studiengänge“, die BWL-Grundlagen mit einem weiteren Fachgebiet kombinieren. „Absolventen der Studiengänge Wirtschaftsrecht, Wirtschaftsingenieurwesen oder Wirtschaftsinformatik sind auf dem Arbeitsmarkt sehr gefragt, weil sie in zwei Welten zu Hause sind und dadurch Positionen an wichtigen Schnittstellen im Unternehmen besetzen können“, sagt Anne Quilisch, Studienberaterin an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (siehe Reportage „BWL mit Fernweh“).

Darüber hinaus gibt es international ausgerichtete Studiengänge, wie den Bachelorstudiengang International Business Management: „Hier werden die Seminare und Vorlesungen komplett auf Englisch abgehalten und die Studierendengruppen sind international besetzt. Bei den Lehrinhalten spielen natürlich die BWL-Grundlagen eine Rolle, aber eben auch Themen mit internationalem Fokus, wie Intercultural Communications“, erläutert die Studienberaterin.

Viele Türen stehen offen

Während ein BWL-Studium in der Regel thematisch sehr breit aufgestellt ist, bietet ein duales Studium die Möglichkeit, sich von Anfang an auf eine bestimmte Branche zu konzentrieren. Denn dabei werden betriebswirtschaftliche Grundlagenfächer mit einer Ausbildung in der Finanz- oder Immobilienwirtschaft verbunden. „Die Ausbildung erfolgt in der Hochschule und im Unternehmen. Das hat den großen Vorteil, dass man die Lehrinhalte in der Praxisphase gleich anwenden kann. Umgekehrt können natürlich auch die Arbeitserfahrungen ins Studium einfließen“, sagt Anne Quilisch. Bewerben müsse man sich bei den Unternehmen, was oft schon ein Jahr vor dem Abitur nötig sei (siehe Reportage „Eine bewusste Entscheidung“).

Ob dual oder normal: Mit einem BWL-Bachelorabschluss kann man sich anschließend in einem Masterstudiengang spezialisieren, zum Beispiel für eine Tätigkeit im Controlling oder im Personalmanagement.

Studium Tourismusmanagement

BWL mit Fernweh

Philipp Sonntag liebt das Reisen. Nach einem abgebrochenen Studium der Verwaltungswissenschaften entschied er, sich künftig auf seine Interessen für andere Länder und Kulturen zu konzentrieren. Heute studiert er im siebten Semester Tourismusmanagement an der Hochschule Harz.

Mehrere Globen hängen von der Decke.

Foto: Julien Fertl

„Ursprünglich hatte ich eine Beamtenlaufbahn im Kopf, auch weil meine Eltern sich eine krisensichere Zukunft für mich gewünscht haben. Das erste Studium war mir aber zu trocken, jetzt studiere ich sehr breit gefächert“, sagt der 25-Jährige.

In den ersten drei Semestern hat er vor allem betriebswirtschaftliches Grundwissen erworben und Einführungsfächer in Tourismuswirtschaft besucht. Dabei ging es um Fragen wie: Welche Buchungswege sind am beliebtesten? Wie funktioniert das Hotelgewerbe? Was unterscheidet ein Drei- von einem Vier-Sterne-Hotel? Aber auch die geografischen und kulturellen Besonderheiten einzelner Länder bis hin zu den spezifischen Anforderungen des Tourismusmarketings und -managements spielten eine Rolle.

Offen sein für andere Kulturen

Foto von Philipp Sonntag.

Philipp Sonntag

Foto: Privat

An der Hochschule Harz können die angehenden Tourismusmanager/-innen im vierten Semester entweder ein Praktikum in einem Tourismusunternehmen absolvieren oder an einer ausländischen Hochschule studieren, um selbst interkulturelle Erfahrungen zu sammeln. „Ich habe mich damals für eine Partneruni in Krakau entschieden, weil ich wenig über Polen wusste und viele Klischees im Kopf hatte“, erinnert er sich und ergänzt: „Im Unterricht wurde aber Englisch gesprochen.“ Neben Englisch müssen die Studierenden von Anfang an eine zweite Fremdsprache belegen, Philipp Sonntag entschied sich für Spanisch, weil er das Fach schon in der Schule hatte.

Die folgenden beiden Semester sind für die Berufsfeldorientierung vorgesehen: „In dieser Zeit spezialisiert man sich und wählt drei Module aus. Dabei gibt es die Möglichkeit, mehr in Richtung BWL oder in Richtung Tourismus zu gehen“, sagt der Student. Er interessiert sich insbesondere für Fluggesellschaften und Verkehrsunternehmen, um die es beim Schwerpunkt „Mobilität und Verkehrsträgermanagement“ geht.

Interesse an BWL nötig

Für das Unternehmenspraktikum, das die Studierenden im siebenten Semester absolvieren, ist Philipp Sonntag  gerade nach München umgezogen. Hier wird er sechs Monate bei FlixBus im Bereich Produktmanagement arbeiten. „Für viele Menschen lohnt es sich mehr, für weitere Strecken den Bus anstelle der Bahn zu nehmen. Trotz der niedrigeren Preise sollen sich die Kunden an Bord natürlich wohlfühlen und sich zum Beispiel per WLAN kostenfrei Zeitschriften downloaden können“, beschreibt er beispielhaft seinen Tätigkeitsbereich.

Bis zur Bachelorarbeit, die idealerweise auch beim Unternehmen geschrieben wird, ist es zwar noch etwas Zeit, aber der 25-Jährige weiß schon jetzt, dass er danach ein paar Wochen auf Reisen gehen wird: Südamerika oder Südostasien, da ist er sich noch nicht ganz sicher. Danach will er an einer ausländischen Hochschule noch einen Master anhängen.

Duales Studium BWL/Bank

Eine bewusste Entscheidung

Ursprünglich wollte Henriette Hagenbeck den Weg ihrer Eltern einschlagen und nach dem Abitur in der Gastronomie arbeiten – bis sie in den Schulferien ein Praktikum bei einer Bank machte.

Junger Mann füllt Überweisung aus.

Foto: Martin Rhem

„Ich war hellauf begeistert. Man hat zwar ein Girokonto und nutzt regelmäßig seine EC-Karte, aber wie eine Bank eigentlich ihr Geld verdient, das wusste ich damals nicht“, erinnert sie sich. Nachdem sich die 20-Jährige in ihrer Heimatregion Brandenburg auf Ausbildungsplätze als Bankkauffrau beworben hatte, wurde sie auf das duale Studienangebot der Sparkasse Uckermark aufmerksam: „Das fand ich attraktiver, denn so habe ich nicht nur eine Ausbildung, sondern auch gleich einen Studienabschluss in der Tasche“, sagt sie.

Wer sich für ein duales Studium interessiert, kann sich bei den Unternehmen bis zu einem Jahr im Voraus bewerben. Der Ausbildungsvertrag ist die Voraussetzung für den Studienplatz, wie etwa an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin, an der Henriette Hagenbeck das duale Bachelorstudium BWL/Bank absolviert.

Theoretisches Wissen unmittelbar anwenden

Foto von Henriette Hagenbeck.

Henriette Hagenbeck

Foto: Privat

Der dreijährige Studiengang umfasst sechs Theorie- und Praxisphasen, die jeweils drei Monate dauern und abwechselnd in der Hochschule und im Unternehmen stattfinden. „Nach zehn Wochen Lehrveranstaltungen folgen immer zwei Wochen vorlesungsfreie Zeit, in der wir circa vier bis fünf Prüfungen absolvieren, die jede Theoriephase abschließen. Danach geht es gleich ins Unternehmen“, erzählt Henriette Hagenbeck.

In den ersten beiden Semestern hat sich die Studentin neben dem betriebs- und volkswirtschaftlichen auch ihr bankspezifisches Grundwissen angeeignet, rund um Fragen wie: Welche Aufgaben hat eine Bank, was sind typische Geschäftsfelder, wie funktioniert eine Kreditkarte oder was ist eine IBAN? Ab dem fünften Semester werden Themen wie Kreditgeschäft und Investmentbanking vertieft und die Studierenden setzen sich erstmals mit der Geschäftspolitik von Kreditinstituten auseinander. „Das Wissen wird uns kompakt vermittelt und im Unternehmen habe ich immer einen Ansprechpartner, der mir hilft, das Gelernte auf die Anforderungen der Sparkasse anzuwenden“, sagt die Studentin, die gerade ihr sechstes Semester begonnen hat.

Intensives Studium

Mittlerweile hat sie bei der Sparkasse Uckermark fast alle Abteilungen durchlaufen, angefangen beim Service und der Kundenberatung bis hin zum Vorstandssekretariat und der Marketing-Abteilung. Zu ihren Aufgaben gehörten zum Beispiel die direkte Kund(inn)enbetreuung in einer Servicestelle oder das Vor- und Nachbereiten von Beratungsgesprächen mit Privatkunden, etwa über Anlagemöglichkeiten, Baufinanzierung oder Kreditvergabe. Ihr wurde auch ein eigenes Projekt anvertraut: „Der Vorstand wollte wissen, ob die Sparkasse ein kontaktloses Bezahlverfahren einführen soll. Meine Aufgabe war es, die Vor- und Nachteile für das Unternehmen und die Kunden zu analysieren“, beschreibt sie.

Dual studieren heißt in jedem Fall, intensiv zu studieren. Anstelle der regulären Semesterferien gibt es 20 bis 30 Tage bezahlten Urlaub. „Das Pensum ist schon ordentlich, da braucht man einen langen Atem und es geht viel Freizeit drauf“, sagt die 20-Jährige, die anschließend noch berufsbegleitend weiterstudieren und sich auf den Bereich Personalmanagement spezialisieren möchte.

Sonderausbildung Handelsfachwirtin

Drei Abschlüsse in drei Jahren

Whitney Kleffmann absolviert eine Sonderausbildung für Abiturient(inn)en und wird so nacheinander zur Verkäuferin, zur Einzelhandelskauffrau und zur Handelsfachwirtin ausgebildet. Das bedeutet Stress, aber auch schnell viel Verantwortung.

Ein Paar Frauenschuhe.

Foto: Christof Stache

„Die drei Abschlüsse haben mich besonders interessiert“, sagt Whitney Kleffmann. „Ein Studium wäre mir vermutlich zu einseitig gewesen. In der Ausbildung hingegen gibt es den Wechsel zwischen Arbeit und Berufsschule, das gefällt mir gut.“ Die 22-Jährige befindet sich im ersten Jahr ihrer Sonderausbildung in einer großen Filiale des Schuheinzelhändlers Deichmann in Essen. Bereits in wenigen Monaten steht ihre Prüfung zur Verkäuferin an. Pro Ausbildungsjahr absolviert sie einen der drei Abschlüsse, im letzten Jahr kommt noch eine Weiterbildung zur Ausbilderin dazu.

Sonderausbildungen wie die bei Deichmann sind extra für Abiturient(inn)en konzipiert. Sie erlauben einen kompakten und schnellen Karrieresprung zu Stellen in Führungspositionen. Das bedeutet aber auch, dass der Inhalt von mehreren Ausbildungen in kurzer Zeit vermittelt wird: „Man muss schon sehr fleißig sein und regelmäßig lernen“, sagt Whitney Kleffmann. „Das sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen, sondern viel Zeit investieren. Ich muss bei dem Job auch mal an meine Grenzen gehen, aber dadurch lerne ich auch viel und werde gefördert.“

Eine Etage allein leiten

Die Auszubildenden übernehmen in ihrer Filiale recht schnell Verantwortung. Whitney Kleffmann und ihre Azubi-Kolleg(inn)en durften etwa schon eine der vier Etagen ihrer Filiale allein leiten. „Das hat mir besonders viel Spaß gemacht“, erzählt sie. „Man muss den Überblick über alles behalten, Waren annehmen und dabei sowohl den Kunden als auch den Mitarbeitern weiterhelfen.“ Anfang Januar arbeitete sie außerdem bei der Inventur mit. „Wir haben uns schon um sechs Uhr früh in der Filiale getroffen und dann bis Ladenöffnung konzentriert vor uns hingearbeitet. Alle waren mit Zählen und Kontrollieren beschäftigt“, berichtet sie.

Zusage beim Probearbeiten

Foto von Whitney Kleffmann.

Whitney Kleffmann

Foto: Privat

Erfahrung im Kontakt mit Kund(inn)en hatte Whitney Kleffmann schon vor ihrer Ausbildung. Nach dem Erwerb der Fachhochschulreife jobbte sie zwei Jahre in der Gastronomie und ging dann für einen Work & Travel-Aufenthalt nach Australien. Mit viel praktischer Erfahrung im Gepäck bewarb sie sich schließlich direkt bei der Deichmann-Filiale in Essen für die Sonderausbildung und wurde zum Career-Day eingeladen.

Dort wurden ihr und den anderen Bewerber(inne)n das Unternehmen und die Filiale vorgestellt. Anstelle eines langen Vorstellungsgesprächs gab es ein Job-Speed-Dating. Jede/-r Bewerber/-in hatte drei Minuten Zeit, einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. „Da ich gern und viel rede, habe ich aber sechs Minuten gebraucht“, sagt Whitney Kleffmann und lacht. Schlecht kam das wohl nicht an: Sie wurde zum Probearbeiten eingeladen und bekam am dritten Tag die Zusage für die Ausbildung.

Alle sechs bis acht Wochen ist sie nun in der betriebseigenen Berufsschule. Dort lernt sie zusammen mit anderen zukünftigen Handelsfachwirt(inn)en von Deichmann. Themen sind unter anderem verschiedene Unternehmensstile, Warenpräsentation, Kaufverträge sowie Rechte und Pflichten. Im Verlauf der Ausbildung werden auch Bereiche wie Personalmanagement und Marketing abgedeckt.

Als Handelsfachwirtin qualifiziert sich Whitney Kleffmann in erster Linie für eine Karriere im Verkauf. Oft übernehmen die Handelsfachwirtinnen und -wirte schon kurz nach ihrem Abschluss die Leitung einer Filiale. „Ich konzentriere mich jetzt aber erstmal darauf, meine Ausbildung fertig zu machen“, sagt die Auszubildende.

Weitere Informationen

studienwahl.de
Studienfeld Wirtschaftswissenschaften
www.studienwahl.de/de/chstudieren/chstudienfelder/rechts-und-wirtschaftswissenschaften/rechts-und-wirtschaftswissenschaften0165.htm

Ausbildungsberufe nach Berufsfeldern
www.studienwahl.de/de/chausbildung/berufsfelder-ausbildungen/berufsfelder-ausbildungen0317.htm

abi.de
Rubrik Studium
studium.abi.de

Rubrik Ausbildung
ausbildung.abi.de

BERUFENET
Das Netzwerk für Berufe der Bundesagentur für Arbeit mit über 3.000 aktuellen Berufsbeschreibungen in Text und Bild.
www.berufenet.arbeitsagentur.de

Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2016 des BiBB
www.bibb.de/datenreport-2016

Hochschulstatistik des Statistischen Bundesamts
www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesellschaftStaat/BildungForschungKultur/Hochschulen/Hochschulen.html (siehe unter „Ausgewählte Publikationen“)

Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin
www.hwr-berlin.de

Hochschule Harz
www.hs-harz.de

AusbildungPlus
Suche nach Ausbildungsangeboten mit Zusatzqualifikationen (Sonderausbildung)
www.ausbildungplus.de

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