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Neun bunte Quadrate auf einem roten Hintergrund.

Offizieller Studienführer für Deutschland

Studierende in einem Hörsaal.
Wer als Studienanfänger/-in im Vorlesungssaal sitzt, hat die erste große Hürde meist schon gemeistert: Die Studienbewerbung kann in manchen Fällen sehr aufwendig sein. Foto: Martin Rehm

Zulassungsbeschränkungen und Auswahlverfahren Studienbewerbung: Wo und wie?

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Dass sie etwas mit Biologie machen wollte, wusste Laura-Leonie Gatzemeier (18) schon lange. Parallel zu ihren Abiturvorbereitungen sprach sie deshalb mit einem Berufsberater einer Agentur für Arbeit über ihre Studienmöglichkeiten. „Ich habe mich auch auf den Homepages von unterschiedlichen Hochschulen über die Studiengänge informiert. Da habe ich schnell herausgefunden, dass die meisten Studienplätze, die für mich interessant waren, über das Dialogorientierte Serviceverfahren vergeben werden.“ Dieses Verfahren wird von der Stiftung für Hochschulzulassung im Auftrag vieler Hochschulen durchgeführt, um den Bewerbungsprozess besser zu strukturieren.

Foto von Laura-Leonie Gatzemeier.

Laura-Leonie Gatzemeier

Foto: Privat

Laura-Leonie Gatzemeier registrierte sich also auf der Bewerberplattform der Stiftung (www.hochschulstart.de). Sie suchte dort nach passenden Studiengängen und konnte im Suchergebnis die Fristen und Informationen zum Bewerbungsverfahren einsehen. Ziemlich schnell war für sie klar, dass sie am liebsten Biotechnologie an der Beuth Hochschule für Technik in Berlin studieren wollte. Im November bewarb sie sich für das kommende Sommersemester.

„Ab diesem Zeitpunkt konnte ich immer sehen, welchen Stand meine Bewerbung hat. Und im Februar bekam ich dann den Zulassungsbescheid zugeschickt.“ Danach musste die junge Studentin weitere Unterlagen bei der Hochschule einreichen, etwa eine Zeugniskopie und eine Versicherungsbescheinigung, und sie musste die Studiengebühren überweisen. „Dann war ich immatrikuliert.“

Nicht zulassungsbeschränkt

Auf dem Weg zur Immatrikulation stoßen Studieninteressierte wie Laura-Leonie Gatzemeier auf zulassungsbeschränkte und nicht zulassungsbeschränkte Studiengänge. Bei den zulassungsbeschränkten Studiengängen ist die Nachfrage größer als das Studienangebot (siehe Glossar unter Numerus clausus, N.c.), deshalb ist in diesen Fällen eine Bewerbung nötig. Aber auch wer sich für einen nicht zulassungsbeschränkten Studiengang interessiert - das waren laut Hochschulrektorenkonferenz im vergangenen Wintersemester 54 Prozent der Bachelorstudiengänge und 61 Prozent der Masterstudiengänge - muss sich bei der jeweiligen Hochschule ganz genau informieren. Neben dem Nachweis der Hochschulzulassungsberechtigung sind Einschreibefristen zu beachten. Bei manchen Hochschulen ist eine Voranmeldung notwendig und bestimmte Unterlagen müssen fristgerecht eingereicht werden. Möglicherweise gibt es auch ein Eignungsfeststellungsverfahren (siehe Reportage „Vorbereitung ist alles“).

Darüber hinaus können die Hochschulen seit diesem Jahr den Zugang zu zulassungsfreien Studiengängen ebenfalls mithilfe des Dialogorientierten Serviceverfahrens koordinieren lassen, das bis dato nur im Zusammenhang mit örtlich zulassungsbeschränkten Studiengängen zum Einsatz kam (s.u.).

Örtliche Zulassungsbeschränkung

Der Studiengang von Laura-Leonie Gatzemeier war zulassungsbeschränkt. Eine örtliche Zulassungsbeschränkung liegt vor, wenn für einen bestimmten Studiengang an einer Hochschule die Nachfrage nach Studienplätzen größer ist als das Angebot.

Foto von Annette Doll.

Annette Doll, akademische Studienberaterin an der Ludwigs-Maximilian-Universität in München

Foto: Privat

In diesem Fall hat die Hochschule die Möglichkeit, die Studienplätze über das Dialogorientierte Serviceverfahren (DoSV) der Stiftung für Hochschulzulassung zu vergeben. „Der Vorteil des DoSV ist, dass Studienplätze zügig besetzt werden können“, sagt Annette Doll, akademische Studienberaterin an der Ludwigs-Maximilian-Universität in München. „Früher haben sich Nachrückverfahren, die dann entstehen, wenn Abiturienten sich an mehreren Unis gleichzeitig beworben haben, teilweise so lange hingezogen, dass Bewerber erst einen Platz bekamen, wenn das Semester schon begonnen hatte.“ Bei der Bewerbung über das DoSV können die Bewerber/-innen in ihrem Nutzerkonto den Stand der Bewerbung mitverfolgen – so wie Laura-Leonie Gatzemeier.

„Die Hochschule legt fest, ob sie hochschulstart.de mit der kompletten Bewerbung beauftragt oder ob die Bewerber in einem zweiten Schritt ihre Bewerbung auf der Universitätsplattform fortsetzen müssen“, erklärt Kerstin Lütge-Varney von der Stiftung für Hochschulzulassung. Die endgültige Auswahl der Bewerber/-innen obliegt immer der Hochschule, die in der Regel nach den Parametern Note und Wartezeit entscheiden. Möglich sind aber auch Tests, Vorstellungsgespräche, der Nachweis von Fremdsprachenkenntnissen oder Vorpraktika.

Werden die Studienplätze nicht über das DoSV vergeben, erfolgt die Bewerbung direkt über die jeweilige Hochschule. Neben der Abiturnote oder der Wartezeit können die Hochschulen auch hier Auswahlgespräche, Praktika, Einzelnoten oder Tests berücksichtigen.

Bundesweit zulassungsbeschränkt

Foto von Kerstin Lütge-Varney.

Kerstin Lütge-Varney, Stiftung für Hochschulzulassung

Foto: Privat

Die Studienfächer Tiermedizin, Zahnmedizin, Humanmedizin und Pharmazie sind an jeder Hochschule so stark nachgefragt, dass sie bundesweit zulassungsbeschränkt sind. Für die Bewerbung müssen sich Studieninteressierte deshalb in jedem Fall bei hochschulstart.de registrieren. Wer einen Studienplatz in einem dieser vier Studienfächer bekommen möchte, hat drei Möglichkeiten: entweder unter den Abiturbesten zu sein, eine bestimmte Anzahl an Wartesemestern gesammelt zu haben oder das Auswahlverfahren der jeweiligen Universität zu bestehen.

„20 Prozent der Studienplätze werden über die Abiturbestenquote vergeben“, erklärt Kerstin Lütge-Varney. „Hier, wie auch in den anderen beiden Verfahren, entscheidet zu jedem Semester erneut die Konkurrenzsituation.“ Das heißt: Die benötigte Durchschnittsnote ergibt sich in jedem Bewerbungsverfahren neu und ist nicht von vorneherein festgelegt.

Die Vergabe weiterer 20 Prozent der Studienplätze erfolgt über angesammelte Wartezeit. „Hier zählt im ersten Schritt die Zeit, die seit dem Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung vergangen ist und in der man an keiner deutschen Hochschule eingeschrieben war. Erst als nachrangiges Kriterium wird die Abiturnote herangezogen“, erklärt die Expertin.

Die übrigen 60 Prozent der Studienplätze werden über das Auswahlverfahren der Hochschulen vergeben. „Das ist für die allermeisten Bewerber interessant: Die Universitäten ziehen die Abiturnote als Hauptkriterium heran und als weitere Kriterien beispielsweise den Medizinertest TMS, eine einschlägige Berufsausbildung oder auch Einzelnoten“, weiß Kerstin Lütge-Varney. Einige laden auch für ein Auswahlverfahren an die Universität ein (siehe Reportage „Detektivarbeit“).

Hinweis: Bis zum 31. Dezember 2019 muss das bisherige Auswahlverfahren zur Zulassung zum Studium der Humanmedizin überarbeitet werden. Nach einem Gerichtsurteil des Bundesverfassungsgerichtes vom 19. Dezember 2017 sind die Vorschriften über das Verfahren zur Vergabe von Studienplätzen an staatlichen Hochschulen nämlich teilweise mit dem Grundgesetz unvereinbar. Die Änderungen am Auswahlverfahren im Fach Medizin könnten sich dann auch auf die Fächer Tier- und Zahnmedizin sowie Pharmazie auswirken. Die Plattform www.hochschulstart.de wird über die konkreten Änderungen und die damit einhergehenden Auswirkungen informieren, sobald die rechtlichen und organisatorischen Grundlagen bildungspolitisch reformiert wurden - und natürlich hält Sie auch studienwahl.de über die entsprechenden Neuerungen auf dem Laufenden.

Für Kurzentschlossene

Für kurz vor Semesterbeginn noch nicht vergebene Studienplätze bieten die Stiftung für Hochschulzulassung und die Hochschulrektorenkonferenz gemeinsam eine offizielle Online-Plattform an. Über die Studienplatzbörse www.freie-studienplaetze.de können bundesweit an allen Hochschulen Studienangebote gesucht und gefunden werden. „Für die Anmeldung zum Losverfahren müssen die Bewerber direkt mit den betreffenden Hochschulen Kontakt aufnehmen“, erklärt Kerstin Lütge-Varney. „In den meisten Fällen genügt eine formlose schriftliche Mitteilung. Einige Hochschulen haben auf ihren Internetseiten ein entsprechendes Online-Formular eingerichtet.“

Fristen beachten

Unbedingt beachten sollte man die Fristen. Zweimal im Jahr laufen die Bewerbungsverfahren. In der Regel kann man sich zum 15. Juli für das kommende Wintersemester oder zum 15. Januar für das Sommersemester bewerben. Teilweise gibt es aber auch andere Termine.

Wer sich auf mehrere Studiengänge bewirbt, hat es unter Umständen also mit unterschiedlichen Fristen und Verfahren zu tun. Deswegen rät Kerstin Lütge-Varney allen Studienbewerber/-innen: „Den Königsweg, die optimale Bewerbung gibt es nicht. Ich muss mir Zeit nehmen, um mich mit den Auswahlverfahren vertraut zu machen.“

Glossar

Numerus clausus und Co.

Viele neue Begriffe tauchen in der Bewerbungsphase auf. Studienwahl.de erklärt hier die wichtigsten.

Clearingverfahren: Losverfahren im Rahmen des DoSV, in dem noch nicht vergebene Studienplätze an Studienbewerber/-innen verlost werden.

Eignungsfeststellungsverfahren: Damit soll die Eignung eines/-r Bewerbers/-in für ein bestimmtes Studium festgestellt werden. Das wird vor allem in künstlerischen oder sportlichen Studiengängen gemacht. Dort müssen Studieninteressierte zum Beispiel eine Mappe abgeben oder einen Sporttest bestehen. Es gibt aber auch in anderen Studienfächern ähnliche Verfahren, etwa Motivationsschreiben (siehe Reportage „Vorbereitung ist alles“).

Hochschulzugangsberechtigung: Berechtigt zum Zugang zu einem Studium an einer Hochschule. Es wird zwischen einer Allgemeinen Hochschulreife, einer Fachgebundenen Hochschulreife und einer Fachhochschulreife unterschieden. Auch eine berufliche Qualifikation kann eine Hochschulzugangsberechtigung darstellen.

Immatrikulation: Einschreibung an einer Hochschule als Voraussetzung dafür, die Einrichtungen dieser Hochschule nutzen zu können.

Losverfahren: Ein Losverfahren findet statt, wenn nach Abschluss der Zulassungsverfahren Studienplätze in einem zulassungsbeschränkten Studiengang frei geblieben sind. Für bundesweit zulassungsbeschränkte gibt es eine offizielle zentrale Studienplatzbörse (www.freie-studienplaetze.de), während die Losverfahren für örtlich zulassungsbeschränkte Studiengänge von den jeweiligen Hochschulen separat angekündigt und durchgeführt werden.

Numerus clausus (N.c.): Steht für „beschränkte Anzahl“, das heißt, bei einem Studiengang mit N.c. ist die Nachfrage nach Studienplätzen größer als das tatsächliche Angebot. Wenn es also mehr Bewerber/-innen als Studienplätze gibt, entsteht eine Konkurrenzsituation, die in der Regel anhand unterschiedlicher Auswahlverfahren entschieden wird. Das wichtigste Auswahlkriterium ist die Abiturdurchschnittsnote. Welche Note nötig ist, um einen Platz zu erhalten, ergibt sich in jedem Jahr der Bewerbungsprozesse neu. Es gibt keinen vorher festgelegten Durchschnittswert, den man erreichen muss.

Wartezeit: Als Wartesemester gilt jedes halbe Jahr, das seit dem Erwerb der Studienberechtigung verstrichen ist. Die Wartezeit wird automatisch bei der Studienbewerbung berechnet. Aber Vorsicht: Wer sich für einen anderen Studiengang einschreibt, sammelt keine Wartezeit. Bei einer Ausbildung oder einem FSJ sieht das allerdings wieder anders aus.

Eignungsfeststellungsverfahren

Vorbereitung ist alles

Hannah Schneider (25) hat an einem Eignungsfeststellungsverfahren an der Universität Erfurt teilgenommen und studiert nun den Masterstudiengang Gesundheitskommunikation.

Foto von Hannah Schneider.

Hannah Schneider

Foto: Privat

„Dass ich vor dem Auswahlverfahren keine Angst haben muss, wusste ich schon vom Bachelorstudium der Kommunikationswissenschaften, das ich an derselben Uni studiert habe“, erzählt Hannah Schneider. Auch bei diesem Bachelorstudium wird ein ähnliches Eignungsfeststellungsverfahren durchgeführt. „Das ist mehr ein gegenseitiges Kennenlernen“, erklärt sie.

Teil des Auswahlverfahrens war ein Vorstellungsgespräch. Um dazu überhaupt eingeladen zu werden, musste Hannah Schneider eine Bewerbung einreichen. „Beim Motivationsschreiben sollte man das eigene Interesse an dem Studiengang in den Vordergrund rücken“, erzählt sie. „Die Zeichenanzahl ist in der Studienordnung, die man online einsehen kann, festgelegt. Das waren 750 Wörter.“ Außerdem musste sie einen Lebenslauf mitschicken und ein Anschreiben. „Wie bei einer richtigen Bewerbung eben“, ergänzt Hannah Schneider.

Aus den eingereichten Einsendungen trifft die Universität eine Vorauswahl und lädt zum Gespräch ein. Hannah Schneider hatte im Vorfeld Fachbücher und Fachartikel der Professor(inn)en der Uni Erfurt „quergelesen“, um ein solides Grundwissen darüber zu haben, was Gesundheitskommunikation beinhaltet.

Inhaltliches Wissen und berufliche Ziele

„Für den Master war das Gespräch relativ locker, weil ich die beiden Dozentinnen schon kannte. Ich hatte allerdings den Eindruck, dass es sehr kurz war und war am Ende doch verunsichert, ob ich wirklich einen Studienplatz bekommen würde“, erzählt Hannah Schneider. „Das Gespräch selbst war aber sehr nett. Ich musste erzählen, warum ich den Master machen will und welche beruflichen Ziele ich habe, denn die Dozenten legen viel Wert auf die forschungsorientierte Ausrichtung des Studiengangs. Laut Prüfungsordnung hätten sie mir auch einen Sachverhalt geben können, den ich unter kommunikationswissenschaftlichen Gesichtspunkten hätte analysieren müssen, zum Beispiel eine Kampagne zur Organspende oder zur Aufklärung von Impfgegnern. Aber weil ich vorher Kommunikationswissenschaften studiert hatte, lag der Fokus auf den ersten Themen.“ Ein paar Tage nach dem Gespräch erfuhr sie dann, dass sie angenommen wurde.

Hannah Schneider beurteilt das mehrstufige Auswahlverfahren positiv: „Man hat zwar den Stress, den man eben bei Bewerbungsgesprächen hat, aber wenn man im Oktober wiederkommt, weiß man, worauf man sich einlässt: Man kennt schon Mitarbeiter und sogar andere Studierende, weil diese für die Bewerber Unterkünfte und ein Treffen am Abend organisieren.“

Bundesweites Auswahlverfahren

Detektivarbeit

Nikolai Tabakov (22) studiert mittlerweile im zehnten Semester Zahnmedizin an der Universität Göttingen. Bevor er damit loslegen konnte, musste er sich bewerben. Dafür arbeitete er sich intensiv in das komplexe Auswahlverfahren ein.

Foto von Nikolai Tabakov.

Nikolai Tabakov

Foto: Privat

Bereits im Laufe der Oberstufe entscheid sich Nikolai Tabakov, Zahnmedizin zu studieren. „Ich war in kieferorthopädischer Behandlung und fand es interessant, wie sich meine Zähne veränderten und ordentlich aufstellten.“ Bis dahin wäre er mit einer Abiturnote von 1,9 zufrieden gewesen, aber mit seiner Entscheidung wusste er, dass er seinen Notendurchschnitt verbessern musste. Um unter den 20 Prozent der Studierenden zu sein, die direkt über Abiturnote einen Studienplatz bekommen, war, rein statistisch gesehen, wohl ein Notendurchschnitt von etwa 1,3 nötig.

Wo sind die Chancen besonders hoch?

Ein Dreivierteljahr vor den Abiturklausuren begann Nikolai Tabakov, sich auf der Seite www.hochschulstart.de über das Bewerbungsverfahren zu informieren und führte eine Exceltabelle, in der er seine Noten eintrug. So hatte er immer Klarheit darüber, welchen Durchschnitt er am Ende erwarten konnte und auch, „ob ich noch mehr Kräfte mobilisieren muss“, erzählt er.

Mithilfe der Daten der Website analysierte er seine Chancen, über das Auswahlverfahren der Hochschulen einen Platz zu bekommen: „Ich habe über hochschulstart.de fast detektivisch gearbeitet und recherchiert, wo ich die besten Chancen hab. Mir hat das Spaß gemacht.“

So informierte er sich über die unterschiedlichen Auswahlverfahren der Hochschulen und über die teilweise sehr unterschiedlichen Kriterien, die die Universitäten zugrunde legen. „Zum Beispiel gibt es Unis, die Bewerber nur dann berücksichtigen, wenn sie an erster Stelle genannt werden. Bei anderen Universitäten genügt eine Nennung an dritter oder vierter Stelle.“ Auch haben nicht alle Hochschulen ein differenziertes Auswahlverfahren. Manche bewerten ausschließlich nach Abiturnote, andere schließen auch den Medizinertest TMS und eine berufliche Ausbildung mit ein.

Die Universität Göttingen, an der Nikolai Tabakov unbedingt studieren wollte, bewertet in ihrem Verfahren auch psychosoziale Faktoren und lädt Bewerber/-innen deshalb zum Gespräch ein.

Auswahlverfahren der Universität

Zum Bewerbertag kamen 72 Studieninteressierte. „Und es gab nur 24 Studienplätze“, erzählt Nikolai Tabakov. Der angehende Zahnarzt hatte sich im Vorfeld deshalb gründlich auf der Homepage der Universität über das Verfahren informiert, zu dem auch gehörte, einen kieferorthopädischen Draht zu biegen. Er nahm auch an zwei Schauspielszenarien teil, die das Einfühlungsvermögen der Bewerber/-innen testen sollten.

Zuletzt stand noch ein Bewerbungsgespräch an: „Ich musste meine Motivation beschreiben, warum ich nach Göttingen wollte, welche Erfahrungen ich in der Zahnmedizin hatte, wie das Studium aufgebaut ist und wir ich mir meine berufliche Zukunft vorstelle“, erinnert er sich.

Einige Wochen später hatte Nikolai Tabakov den Zulassungsbescheid. Mit seiner Studienwahl ist er immer noch hoch zufrieden.

Weitere Informationen

studienwahl.de
Rubrik Bewerbung
www.studienwahl.de/de/chstudieren/chbewerbung.htm

abi.de
Rubrik Hochschulzugang
www.abi.de/studium/hochschule/hochschulzugang.htm?zg=schueler

Stiftung für Hochschulzulassung
www.hochschulstart.de

Studienplatzbörse des Hochschulkompass
www.freie-studienplaetze.de

Georg-August-Universität Göttingen
Universitätsmedizin Göttingen – Studiengang Zahnmedizin
www.med.uni-goettingen.de/de/content/studium/zahnmedizin.html

Universität Erfurt
Universität Erfurt – Master Gesundheitskommunikation
www.uni-erfurt.de/studium/studienangebot/master/geko

Beuth Hochschule für Technik Berlin
Beuth Hochschule für Technik Berlin - Biotechnologie
https://studiengang.beuth-hochschule.de/bt/

Zum Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Verfahren für den Studiengang Humanmedizin
zv.hochschulstart.de/index.php?id=2334

Pressemitteilung des Bundesverfassungsgerichtes zum Studium der Humanmedizin
www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2017/bvg17-069.html

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